Titel Herz-Club-Magazin

Herznotfall im Ausland – 
ein kleiner Sprachführer

Wer im Ausland Herzprobleme bekommt und schnell Hilfe holen muss, für den kann die Sprache zur Hürde werden. Jetzt hat die Deutsche Herzstiftung einen kleinen Sprachführer entwickelt, der die wichtigsten Fragen und medizinischen Fachausdrücke in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Türkisch übersetzt. Der Sprachführer ist kostenlos bei der Deutschen Herzstiftung zu erhalten. Inzwischen gibt es einen zweiten Sprachführer für Griechisch, Portugiesisch, Russisch, Polnisch und Tschechisch.

Wenn jede Minute zählt, etwa bei Verdacht auf Herzinfarkt, können sich Betroffene mit Hilfe des Sprachführers schnell verständlich machen. Rund 40 Fragen und Hinweise sind dort aufgelistet, wie beispielsweise: "Holen Sie bitte sofort den Rettungsdienst. Hier ist ein Notfall!" oder "Ich bin klappenoperiert. Wo ist das nächste Krankenhaus?" oder "Ich habe einen Herzschrittmacher."

Wie die Herzstiftung weiter empfiehlt, sollten sich Herzpatienten vor dem Urlaub informieren, ob sich in der Nähe des Ferienortes eine Klinik befindet, die mit modernen Methoden behandeln kann, etwa mit Herzkatheter oder Trombolyse beim Herzinfarkt. Außerdem, so die Herzstiftung, gibt es in vielen Ländern keine einheitliche Notrufnummer. Deshalb sie es wichtig, schon vor der Reise die jeweilige Notrufnummer zu notieren.

Grundsätzlich empfiehlt die Deutsche Herzstiftung, mit dem Arzt über das Reiseziel zu sprechen, da nicht jeder urlaubsort und nicht jedes Klima für Herzkranke geeignet ist.

Den kleinen Sprachführer "Herznotfall im Ausland" gibt es kostenlos bei der Deutschen Herzstiftung, Vogtstraße 50, 60322 Frankfurt am Main oder per E-Mail info@herzstiftung.de.
 


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(c) Karl Heinz Bleß, Bad Lauterberg, www.bless-online.de