Den menschlichen Kopf Schicht für Schicht  innen betrachten

Radiologe stellte bildgebende Untersuchungsverfahren beim Patiententreffen vor

Von Karl Heinz Bleß

Dr. Holger SchwantesDie Faszination moderner bildgebender Untersuchungsmethoden hat Dr. Holger Schwantes, Radiologe am Krankenhaus Herzberg, an vergangenen Sonnabend beim Patiententreffen von Marcumar-Anwendern in der Kirchberg-Klinik vorgestellt. Fast täglich ist bei Patienten zu klären, ob sie einen Schlaganfall erlitten haben und ob es sich dabei um einen Gefäßverschluss oder um eine Hirnblutung handelt. Auch kann man anhand der Untersuchung feststellen, welches Gebiet des Gehirns betroffen ist, erläuterte der Referent.

Zur Untersuchung wird der Patient – volkstümlich ausgedrückt – „in die Röhre“ geschoben. Dabei gibt es zwei unterschiedliche „Röhren“, berichtete Schwantes: den großen Kernspinntomographen und den Computertomographen. Während das erste Untersuchungsgerät mit Magnetfeldern arbeitet, durchleuchtet das zweite Gerät den Körper mit Röntgenstrahlen. Beide Gerätetypen liefern hochauflösende Bilder, bei denen man den Kopf eines Patienten in verschiedenen Schichten von innen betrachten kann. Dabei können die „Schnitte“ senkrecht längs und quer aufgezeichnet werden, aber auch waagerecht.

„Beide Untersuchungen sind schnell und sehr effizient“, berichtete der Radiologe, sodass in Notfällen innerhalb weniger Minuten geklärt werden könne, ob, an welcher Stelle und weswegen ein Schlaganfall eingetreten ist.

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