Einmal tief durchatmen am Gradierwerk

Luftaufnahme 2005Eingebettet in pflanzliches Grün direkt anschließend an den Kurpark ist die Kirchberg-Klinik gelegen. Allein das ist schon ein Grund, tief durchzuatmen. Und auch im übertragenen Sinn bietet die Klinik viel Grund, einmal tief Luft zu holen. Das tiefe Durchatmen gilt nicht umsonst als Zeichen der Entspannung.

Ein weiterer Grund ist das Gradierwerk hinter der Kirchberg-Therme. Hier rieselt über aufgeschichtete Schwarzdornzweige (Schlehe) eine Thermalsole. Durch die Oberflächenvergrößerung an den Zweigen verdunstet das Wasser. In unmittelbarem Umfeld des Gradierwerks (gradieren = höheren Wirkungsgrad erzielen) entsteht feinster Solenebel.

GradierwerkUrsprünglich diente ein Gradierwerk der Salzgewinnung. Die Salzsieder entdeckten, dass Arbeiter in den Salinen nicht an Erkältungen erkrankten. Deshalb wurden Gradierwerke in der Folgezeit auch zur Heilbehandlung eingesetzt.

Die Atemwegsorgane, beginnend an der Nasenschleimhaut bis in die kleinsten Alveolen (Lungenbläschen), werden mit einem Solefilm überzogen, der heilend und lindernd wirkt.

Deshalb ist die Inhalation am Gradierwerk zur Behandlung von häufigen Infektionskrankheiten, Asthma bronchiale und unspezifischen Erkrankungen der Atemwege gut geeignet.


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