Vom Themenpark "Zukunft Gesundheit" bis zum vollimplantierbaren Kunstherzen

Von Karl Heinz Bleß

Logo EXPO 2000Auf der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover ist „Zukunft Gesundheit“ ein Schwerpunktthema. So sind beispielsweise die Themen Arbeitswelt und Gesundheit sowie Gesundheit und soziale Gerechtigkeit im Themenpark zu finden. Größere Möglichkeiten der Medizin, mehr Reichtum und Wissen, aber nur mehr Gesundheit für Menschen in den reichen Ländern? Damit setzt sich Szenograf Toyo Ito auseinander.

Kunstherz, Firma Mediport Kardiotechnik, BerlinIm Global House stellt die Berliner Firma Mediport Kardiotechnik GmbH ihre Entwicklung eines vollimplantierbaren Kunstherzens vor. Wer dringend ein anderes Herz benötigt, für den aber gerade kein passendes Spenderherz zur Verfügung steht, für den könnte ein künstliches Herz eine Zwischenlösung sein. Das Herz hat die Größe eines Flachmanns und ist damit um ein drittel kleiner als vergleichbare Produkte, ist vollimplantierbar und wird von Batterien gespeist, teilt das Unternehmen mit. Bisher waren Patienten bei den Kunstherzen der ersten Generation durch Schläuche und Kabel mit einer großen schweren Maschine auf einem Wagen angeschlossen. Durch diese neue Generation eines Kunstherzens erwarten Forscher eine große Erleichterung und mehr Bewegungsfreiheit für die Betroffenen. Sie hoffen, das Kunstherz bis zum nächsten Jahr marktreif zu haben. Eine weitere Hoffnung: Manchmal erholt sich das geschwächte Herz durch die maschinelle Entlastung so gut, dass eine Transplantation nicht mehr notwendig ist.
 

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