800 Menschen kamen zum Reha-Tag
Bestimmung des Bioalters war großer Renner in der Kirchberg-Klinik

Von Karl Heinz Bleß

Rund 800 Menschen sind am Sonnabend, 23. September 2006, in die Kirchberg-Klinik gekommen, um die Angebote zum 3. Deutschen Reha-Tag zu nutzen, schätzt Horst Gollée, Betreiber der Klinik. Allein beim Patiententreffen für Marcumar-Anwender waren 550 ehemalige Patienten, um sich fortzubilden.

Messen der HalsschlagaderKnapp 100 Menschen ließen sich ihr „biologisches Alter“ bestimmen – mehr als erwartet. Davon nutzten viele auch die Gelegenheit, sich mit einem Ultraschallgerät die Halsschlagader abtasten zu lassen, um beispielsweise eine Verengung oder den Grad der Verkalkung zu sehen. Zur Erinnerung konnten sie ein Bild von der Aufnahme mitnehmen.

Bei der Auswertung des Fragebogens zum biologischen Alter stellte sich bei den meisten Teilnehmern heraus, dass ihr errechnetes „biologisches Alter“ niedriger ist als ihr tatsächliches. Dr. Karsten Gericke führte das darauf zurück, dass vermutlich viele Teilnehmer mit sich selbst nicht ehrlich waren. Schwester Manuela Völzmann drückte es so aus: „Wir haben fast nur Vegetarier heute hier. Die meisten essen nur zweimal pro Woche Fleisch oder Wurst.“ Die Ultraschall-Untersuchung der Halsschlagader bestätigte aber in der Tendenz das, was auch bei der Computerauswertung der Fragebögen herauskam, erklärte Gericke.

Das Bio-Alter per Computer ausrechnen lassen









Viel zu tun hatte Schwester Manuela Völzmann mit der Erfassung der Daten aus den Fragebögen, damit das Computerprogramm das Bioalter erreichnen konnte.


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